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Ehem. Regisseurinnen und Regisseure

Friedl Bunke
Friedl Bunke

ist seit der ersten Stunde bei BayArt und somit eines unserer Urgesteine und Gründungsmitglied unseres Vereins. Das schauspielerische Handwerk erlernte sie unter der Anleitung unserer ersten Regisseurin Johanna Baumann. Friedl spielte in etlichen Stücken erfolgreich die weiblichen Hauptrollen, bis sie sich berufsbedingt von der Bühne zurückziehen musste. Nach der Pause kehrte sie schließlich als unverzichtbarer „guter Geist“ hinter der Bühne zurück. Sie gestaltete Programmhefte und soufflierte bei vielen Stücken. Unter Monika Rasky machte Friedl als  Regieassistentin die ersten Schritte Richtung Regie.

 

Wir freuen wir uns, dass wir sie dieses Jahr für die Regie der neuen Fälle des Königlich Bayrischen Amtsgerichts gewinnen konnten. Und das Publikum darf sich über die Rückkehr unseres langjährigen Regisseurs Robert Bernhard auf die Bühne freuen.

 

Inszenierungen von Friedl Bunke für BayArt:

2018: „Königlich bayrisches Amtsgericht – Pack ma’s wieder- 3 neue Fälle“ von Georg Lohmeier

2019: „Arsen und Spitzenhäubchen“ von Joseph Kesselring

2020: „Krach im Hause Gott“ von Felix Mitterer

2022: „Der Tag an dem der Papst gekidnappt wurde“ von João Bethencourt


Robert Bernhard
Robert Bernhard

Als BayArt 2012 eine neue Regie suchte, entschied sich der Verein, diese Position diesmal aus eigenen Reihen zu besetzen und die Wahl fiel auf Robert Bernhard.

 

Der gebürtige Sendlinger ist seit seiner Schulzeit dem Theater „verfallen“ und gehört dem BayArt-Ensemble seit 2005 an. Erst etwas überrascht ob dieser Wahl, nahm er die Aufgabe aber gerne an. Das bedeutete allerdings 2013 eine „Auszeit“ von der Bühne, um sich bei dem Stück „Schau nicht unters Rosenbeet“ von Norman Robbins ganz auf die Tätigkeit als Regisseur konzentrieren zu können.

 

Nachdem er aber zu gerne selber spielt, kehrte er bereits 2014 wieder auf die Bühne zurück. Seitdem führt er die Tätigkeit „Robertisseur“, wie er sich selber spaßhaft nennt, und Schauspieler in Personalunion aus.

 

Inszenierungen von Robert Bernhard für BayArt:

2013: „Schau nicht unters Rosenbeet“ von Norman Robbins

2014: „In geheimer Mission“ von Michael Parker

2015: „Und wer sind Sie?“ von Jack Popplewell

2016: „Königlich bayrisches Amtsgericht“ von Georg Lohmeier


Monika Rasky
Monika Rasky

Frau Rasky entstammt einer traditionsreichen Theaterdynastie und stand schon als Kind auf der Bühne.

Ihr Schauspielstudium absolvierte sie auf der staatlich anerkannten Schauspielschule Ruth v. Zeboni und war nach ihrem Schauspielexamen in Synchron, Funk, Fernsehspielen und Serien vertreten. (Millionenbauer, Ehen vor Gericht, Soko 5113 u.v.a. )

 

An diversen Theatern (u.a. Kammerspiele München) spielte sie von der leichten Muse (Arnold & Bach, Kriminalstücke) über F.X. Kroetz und H. Achternbusch (für „Plattling“ von Achternbusch erhielt sie den Kritiker-Stern der AZ) bis hin zum klassischen Repertoire unzählige Rollen.

 

Inszenierungen von Frau Rasky für BayArt:
2006 Die Zwölf Geschworenen von Reginald Rose
2008 Der Lampenschirm von Curt Goetz
2009 Ihr 100. Geburtstag oder: Eine feine Familie von Jean Sarment
2010 Der Geisterzug von Arnold Ridley
2011 Wahlverwandschaften von Ann und Tony Clayton
2012 Der Fälscher von Axel Ivers


 

Johanna Baumann
Johanna Baumann

Studierte ab 1960 drei Jahre Schauspiel bei Hanna Umlandt und erhielt gleich nach Ihrem Studium ein Engagement in Eduard Loibners Volkstheater im Sonnenhof an dem sie bis zum Ende dieser Theaterinstitution im Jahr 1972 blieb.

 

Frau Baumann war an vielen Münchner Bühnen engagiert, z.B. Kammerspiele, Resi, Deutsches Theater, Volkstheater und auch an vielen kleinen Privattheatern und gab auch immer wieder Gastspiele in ganz Deutschland und der Schweiz.

 

Auch im Fernsehen war sie oft zu sehen, z.B. „Isar 12“, „Tatort“, „Weißblaue Geschichten“, „Derrick“, „Komödienstadel“ und nicht zuletzt in der Franz-Xaver-Bogner-Serie „München7“.


Inszenierungen von Frau Baumann für BayArt:

2000 Der zerbrochene Krug (Kleist) in bairischer Sprache von Leopold Ahlsen
2001 Über gewisse Dinge spricht man nicht! zwei Ludwig Thoma Einakter
2002 Der eingebildet‘ Kranke (Moliere) in bairische Sprache gesetzt von Leopold Ahlsen
2003 Die Spanische Fliege von Franz Arnold und Ernst Bach
2004 Graf Schorschi von Carl Borro Schwerla
2005 Die deutschen Kleinstädter von August von Kotzebue
2007 Figaro lässt sich scheiden von Ödön von Horváth