Der Autor

Georg Lohmeier

Lohmeier

Georg Lohmeier (* 9. Juli 1926 in Loh; † 20. Januar 2015 in München)

Georg Lohmeier war das jüngste von neun Kindern eines Bauern und Brauers. Er besuchte das Dom-Gymnasium und das Priesterseminar in Freising. Hier befreundete er sich mit dem späteren Papst Benedikt XVI. Danach widmete er sich zwei Semester dem Studium der Theologie, das er aber vor dem Empfang der niederen Weihen beendete, da er eine Frau kennenlernte.

Danach studierte er u. a. Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Er schrieb Bücher über bayerische Geschichte, bayerische Persönlichkeiten und bald schon eigene Theaterstücke und Hörspiele. Er wurde zu einem wichtigen Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks.

Als Gründer des Bundes bayerischer Patrioten fiel er 1974 durch seine Forderung nach der Rückkehr Bayerns zur Monarchie auf: „Die Heimat seufzt nach einem schönen König – nicht, weil wir unbedingt einen brauchen, sondern weil es schöner wär!“ Er trat regelmäßig als Redner beim Patriotentreffen in Gammelsdorf auf. Durch seine Initiative wurden in Bayern König-Ludwig-Vereine gegründet und bis heute gepflegt. Allerdings erkannte Lohmeier auch die vorläufige Undurchführbarkeit einer Rückkehr zur Monarchie, und so ernannte er 1995 kurzerhand Edmund Stoiber zum „Ersatzkönig“.

Lohmeier war Mitglied der Münchner Turmschreiber und lebte nach Jahrzehnten in Söllhuben bei Rosenheim zuletzt in München. Er starb am 20. Januar 2015 nach langer Krankheit im Alter von 88 Jahren. Sein Grab befindet sich auf dem Münchener Nordfriedhof.

Kurzzeitig war er Oberjuror bei der Sendung Dalli-Dalli und erhielt folgende Auszeichnungen:

1972 Bayerischer Poetentaler

1983 Karl-Valentin-Orden

Die Fälle aus dem „königlich bayrischen Amtsgericht“ von denen sich Bayart dieses Jahr 3 ausgesucht hat (Der Pfarrergockel, Der Parasit, Der Viediebstahl) gehören wohl zu seinen bekanntesten Werken.

 

(Quelle: Wikipedia)

 

BayArt Volkstheater e.V.

2016 heißt es bei BayArt „Es war eine liebe Zeit, die gute, alte Zeit vor anno 14. In Bayern gleich gar. Damals hat noch Seine Königliche Hoheit der Herr Prinzregent regiert, ein kunstsinniger Monarch, denn der König war schwermütig. Das Bier war noch dunkel, die Menschen war'n typisch, die Burschen schneidig, die Dirndl sittsam und die Honoratioren ein bisserl vornehm und ein bisserl leger. Es war halt noch vieles in Ordnung damals. Denn für Ordnung und Ruhe sorgte die Gendarmerie und für die Gerechtigkeit das Königliche Amtsgericht.“

Wir spielen:
Der Pfarrgockel
Der Parasit
Der Viehdiebstahl

Wir wünschen dabei Viel Spaß!

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